Die Logodatei vorbereiten
Am besten ist ein PNG mit transparentem Hintergrund – die Version, die Designer für den Einsatz auf Fotos liefern. Achte darauf, dass es groß genug ist: Eine Datei, die mindestens so breit ist, wie das Logo auf deinem größten Foto erscheint, bleibt scharf, eine kleine wird beim Hochskalieren unscharf. In der Praxis reicht ein PNG mit 1000 bis 2000 Pixeln Breite für fast jedes Foto.
Halte eine helle und eine dunkle Version bereit, falls du beide hast, damit du jeweils die nimmst, die sich auf dem Foto besser abhebt. Ein schlichtes Zeichen oder Icon ist in kleiner Größe außerdem besser zu erkennen als ein komplettes Logo mit Slogan.
Wenn du nur ein JPG auf weißem Hintergrund hast, nimm es. Das Weiß um das Logo und in Buchstaben wie O und e wird automatisch transparent. Danach wird der transparente Rand um das Logo abgeschnitten, sodass sich „Size“ auf das Logo selbst bezieht.
Größe, Deckkraft und Position
Die meisten Logos wirken am besten klein in einer Ecke. Setz das Logo mit dem Raster unter „Position“ in eine Ecke und gib ihm mit dem Randabstand etwas Luft zum Rand, oder zieh es an eine beliebige Stelle im Foto. Größe und Randabstand richten sich nach der kürzeren Seite jedes Fotos, daher sieht das Logo im Hoch- und Querformat gleich aus.
Als Ausgangspunkt: Mach das Logo etwa ein Zehntel so groß wie die kürzere Seite des Fotos und stell „Opacity“ auf 60 bis 80 %. Bei Portfoliobildern, bei denen das Foto im Vordergrund stehen soll, gehst du kleiner und blasser, bei Bildern, die vermutlich weiterverwendet werden, größer oder kräftiger.
Mit „Rotation“ (Drehung) drehst du das Logo zwischen -180 und 180 Grad, die meisten Logos sehen aber gerade am besten aus. Damit sich das Logo schwerer entfernen lässt, platziere es nahe am Motiv oder wiederhole es über das ganze Bild – das ist eine Pro-Funktion.
Logos auf hellen, dunklen und unruhigen Fotos
Ein Logo, das auf einem Foto hervorsticht, kann auf dem nächsten verschwinden. Mischt deine Serie helle und dunkle Aufnahmen, ist eine Version mit dünner Kontur oder eine in einer vollflächigen Form auf beiden erkennbar – so musst du nicht zwischen den Fotos die Datei wechseln.
Auf unruhigem Hintergrund wie Laub, Menschenmengen oder gemustertem Stoff ist ein vollflächiges Emblem besser lesbar als ein dünner Schriftzug. Mehr Deckkraft hilft ein wenig, Kontrast bringt mehr.
Logo und Text zusammen
Die kostenlose Version gibt dir zwei Ebenen – genug für dein Logo plus eine Textzeile wie deine Website, deinen Nutzernamen oder einen ©-Vermerk. Ebenen werden von unten nach oben gezeichnet, und jede hat ihre eigene Position, Größe und Deckkraft. Pro erlaubt bis zu sechs.
Damit beides als Einheit wirkt, setz den Text direkt unter oder neben das Logo und gib beiden dieselbe Deckkraft. Die Vorlage „Logo corner“ ist ein schneller Einstieg.
