Ein Design für jedes Format
Eine echte Fotoserie mischt Formate und Größen: ein Porträt im Hochformat neben einer weiten Landschaft im Querformat, ein 12-Megapixel-Handyfoto neben einer viel größeren Kameradatei. Ein in Pixeln bemessenes Wasserzeichen wäre auf dem einen riesig und auf dem anderen winzig. Hier werden Größe und Randabstand an der kürzeren Seite jedes Fotos gemessen, damit das Wasserzeichen auf allen gleich viel Gewicht hat.
Mit der Position ist es genauso. Ein Wasserzeichen, das unten rechts verankert ist, hat auf jedem Foto denselben relativen Abstand zu dieser Ecke, egal welche Proportionen das Foto hat.
Erst ein paar Fotos prüfen, dann die ganze Serie
Ein Design für den Stapel muss auf jedem Foto funktionieren, nicht nur auf dem, an dem du es eingerichtet hast. Sieh dir vor dem Export die hellsten, die dunkelsten und die unruhigsten Fotos an, dazu je eines im Hoch- und im Querformat. Verblasst das Wasserzeichen auf einem hellen Foto, füg unter „Style“ (Stil) eine „Outline“ (Kontur) oder einen „Shadow“ (Schatten) hinzu oder erhöhe die Deckkraft ein wenig.
Versteck das Wasserzeichen nicht an einer dunklen Stelle, die nur ein einziges Foto hat. Eine Ecke mit Randabstand verhält sich über die ganze Serie berechenbar. Hat ein Foto sein Motiv genau in dieser Ecke, exportiere es einzeln mit verschobenem Wasserzeichen.
So kommst du an die Dateien
Ein Stapel kommt als eine ZIP-Datei. In Chrome und Edge kannst du stattdessen einen Ordner wählen, in den die Kopien direkt geschrieben werden, und auf dem Handy kannst du sie teilen oder in deiner Fotogalerie speichern. Jede Datei zeigt ihren eigenen Fortschritt, und du kannst jederzeit abbrechen.
Jede Kopie behält ihren Originalnamen plus Suffix, etwa IMG_1234_watermarked.jpg. Vor dem Export kannst du das Suffix ändern oder ein Präfix ergänzen, zum Beispiel einen Kunden- oder Auftragsnamen. Deine Originale bleiben immer unverändert.
Im selben Durchgang verkleinern und aufräumen
Ein Stapel ist ein guter Moment für webtaugliche Kopien. Behalte für den Druck die Originalgröße, oder begrenze die längere Seite für Websites und Social-Media-Posts auf 3840, 2048 oder 1080 Pixel. Fotos, die schon kleiner sind, werden nie vergrößert.
Der Standort wird immer aus den Kopien entfernt – wichtig, wenn du Fotos postest, die bei dir zu Hause oder auf dem Grundstück eines Kunden entstanden sind. JPEG-Kopien können auf Wunsch Aufnahmedatum und Kameradaten behalten. Die Fotos werden in deinem Browser verarbeitet und nie hochgeladen, also wartet auch eine große Serie nicht auf einen Upload.
Datum auf Auftrags- und Immobilienfotos
Bei Ortsterminen, Besichtigungen und Lieferungen erspart dir ein Datum auf jedem Foto die Erklärung, wann es aufgenommen wurde. Mit Pro schreibst du {date} oder {time} in eine Textebene, und jede Kopie zeigt den Aufnahmezeitpunkt ihres eigenen Fotos, ausgelesen aus den EXIF-Daten. Fotos ohne gespeichertes Datum, etwa Screenshots, bekommen keins.
